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Ein Tag im Burgsteingebiet - Wandertag

Das Burgsteingebiet im westlichen Vogtland, ist ein hervorragendes Wandergebiet. Also Rucksack und Wanderschuhe ausgepackt und auf geht's!

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof von Weischlitz. Wir erreichen unseren Ausgangspunkt entweder mit dem Auto oder ganz komfortabel mit der Vogtlandbahn.

Vom Bahnhof beginnend wird die Fußgängerbrücke und die Straße überquert und der grünen Markierung auf dem parallel zur Bahnlinie laufenden Wiesenweg in Richtung Pirk gefolgt. Der schmale, weiche Pfad ist bald auf der rechten Seite von steilen Bergwänden begrenzt.

1 km hinter dem ehemaligen Bahnhäuschen ist der abzweigende Weg nach rechts zu beachten. Bergan geht es entlang des Meißnergrabens, wobei der Wanderer vom Plätschern des Hainbaches begleitet wird.

Ein Abstecher zum Laneckhaus, der einstigen Burg der Vögte von Straßberg, kann unternommen werden. Von den Über­resten dieser Burg führt der Weg weiter bergan durch Wald und Wiesen bis hinauf zu der Ortschaft Geilsdorf (486 m).

Auf der Höhe, überrascht ein beeindruckendes Panorama vom Herzen des Vogtlandes.

Die Wanderung geht die Straße hinunter in die Ortsmitte von Geilsdorf. Hier kann die Kirche (1464 Deutschordensgründung) und die Ruine des Wasserschlosses, einst eine viertürmige, wehrhafte, in Augenschein genom­men werden. Über das Gelände des ehemaligen Rittergutes (zuletzt Pflegeheim) wird in Richtung Schwand gelaufen.

Am Ortsausgang von Geilsdorf wird nach links auf den grün markierten Wanderweg abgebogen, die Höhe überquert und talabwärts zu der Ortschaft Ruderitz gewandert. Durch das kleine malerische Dörfchen im Kemnitzbachtal geht es auf der Straße in Richtung der Ortschaft Krebes, bis eine Weggabel mit Wanderzeichen erreicht wird.

Um den Berg wird nach der Weggabel zurückgelaufen zu den Burgstein-Ruinen. Die beiden Kirchen, errichtet an den Grenzpunkten der Bistümer Bamberg um Naumburg, waren als Wallfahrtsorte bekannt und wurden in den Jahren 1500 un 1529 urkundlich erwähnt.

Unterwegs offenbaren sich herrliche Ausblicke in das schöne Vogtland.

Auf der blau markierten Strecke geht es nun durch den Wald hinunter ins Tal und am Wegkreuz links abbiegend am Kemnitzbach entlang.

Von dieser Stelle ist es nicht mehr weit bis zur sagenumwobenen Kienmühle, die weltverloren und waldumrauscht am Kemnitzbach liegt. Einiges, wie das groß Wasserrad, erinnert an einen regen Mühlenbetrieb.

Bergan am Kienberg (518 m) vorbei führt der steile Weg zur Ortschaft Schwand mit der sehenswerten alten Wehrkirche. Auf der Straße geht es nach Weischlitz zum Bahnhof.

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