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Diabas (neu: Metabasalt)

Der Begriff bezeichnet vulkanische Ergussgesteine, die im Erdzeitalter des Devon entstanden sind. Die vogtländischen Diabase enstanden durch Vulkanismus am Meeresboden. Durch chemische Prozesse und das Meerwasser verfärbte sich der Stein zum Teil grünlich, weshalb er im Vogtland volkstümlich auch als "Grünstein" bezeichnet wird.

Die mittelvogtländische Kuppenlandschaft

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Mit den typischen Fernblickmöglichkeiten ist sie wegen ihrer seltenen Diabasvorkommen in die Schlagzeilen geraten.

Das Vogtland hat im Devon, also etwa vor 400 Millionen Jahren, seine topographische Gestalt erhalten. In dieser Zeit gab es hier große Erdaktivitäten. Durch eine Vielzahl von Untermeeresvulkanen konnte das harte Gestein entstehen. Im Karbon, vor etwa 250 Millionen Jahren, erhoben sich unter gewaltigem Druck die Gesteine aus dem Meer. Dadurch liegt heute der Diabas frei in der Landschaft. Die vielen bewaldeten Pöhle prägen unsere Heimat.

Im Gegensatz zu den Gesetzen im alten Bundesgebiet hat es der Einigungsvertrag ermöglicht, dass hier bei uns der Gesteinsabbau großflächig vorgenommen werden darf.

Der Gesteinsabbau hätte katastrophale Folgen für Flora und Fauna. Viele Wälder, Wiesen und Felder müssten weichen und für die Menschen würde durch die großen Dimensionen die Umwelt zerstört. Während die Unternehmen sich bereichern, werden den Dörfern und Gemeinden Staub, Lärm, Schmutz, Unfallgefahren, Verkehrsbelastung und andere Probleme auferlegt.

41 Hektar umfasst allein das geplante Abbaugebiet im Raum Kloschwitz – Rößnitz – Rodersdorf. Alte Abbaurechte reichen sogar in das Naturschutzgebiet Krebes – Geilsdorf. Weitere Projekte stehen für Tobertitz – Dehles – Kornbach – Heinersgrün – Reinhardtswalde – Schwarzreuth – Demeusel – Rodau bis hinüber nach Unterkoskau im Kreis Schleiz.

Bürgerinitiativen und Unterschriftensammlungen gegen den Abbau sind eingeleitet. In diesem Sinn ist auch der „Verein Bürgerinitiative gegen den  Gesteinsabbau Kemnitztal – Burgstein e.V.“ oder „Der Bund“ gegründet worden, die nicht generell gegen Gesteinsabbau sind, sondern gegen den großflächigen Raubbau. Zwischen Rodau und Kornbach sind 154 Hektar geplant, das entspricht einer Fläche von 300 Fußballfeldern. Im Landkreis Plauen plant die Gesteinslobby einen Abbau von 800 Hektar Fläche. Das ist mehr als das Doppelte der Fläche der Talsperre Pöhl.

Am 1. Juli 1993 trugen die Vertreter aller Bürgerinitiativen ihre Sorgen dem sächsischen Ministerpräsidenten Dr. Kurt Biedenkopf vor. Der Landrat unterstützte diese Initiativen. Mehr als 12 Jahre später ist der Kampf gegen den Gesteinsabbau immer noch in vollem Gange. Die Bürokratie hat es immer noch nicht fertiggebracht, dem Willen des Volkes Rechnung zu tragen und den Gesteinsabbau auf die bestehenden Steinbrüche zu beschränken.