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UNSERE MUNDART IST VOGTLÄNDISCH

Die vogtländische Mundart hat ihren Ursprung bei den Siedlern aus dem 10. – 13. Jahrhundert. Diese kamen insbesonderem aus dem oberfränkischen Raum um Bamberg – Bayreuth und einer obermainisch – nordoberpfälzischen Siedlergemeinschaft.

Im Südzipfel des sächsischen Vogtlandes spricht man eine nordbayrische Mundart. Dabei ist das rollende „R“ für den Obervogtländer typisch. Im Gebiet um Klingenthal spricht man südostvogtländisch, das vom Westerzgebirge beeinflusst ist.

Nach Norden gliedert sich das Kernvogtländische in der Mitte in die Räume Plauen – Oelsnitz,  im Osten  Falkenstein – Lengenfeld und im Norden Netzschkau – Reichenbach.

         vogtländisch ist also nicht sächsisch ! –

Eine sehr interessante Seite über die Klingenthaler Mundart finden Sie hier:

http://www.alte-kiehvotz.de/klingenthaler-woerterbuch/

alle zamm

Die Gesamtheit

Behschnitz

Röstbrot

Gehottlich

minderwertige Menschen

gekuttlich

häufiges Trinken

gemährig

trödeln

Odel

Jauche

Plettlock

Bügeleisen

Rieweisel

Reibeisen

Sau-uu

Anerkennung, staunen

Schneipfeltopf 

Topf mit Ausgussdelle

Schwitzer

Pullover

Taamel

dummer Mensch

allmeitooch

schon immer

aufdriefeln

auftrennen

Bambes

Kartoffelpuffer

Batschgusch

Klatschmaul

Biedelgusch

jemand verpetzen

Bulmes

derber Mensch

Mehlfraa

Klatschmaul

Mehrsack

umständlicher Kerl

meitooch

zeitlebens

nahsterln

hineinstochern

Natzer

kurzes Schläfchen

Neideitel

Klatschbase

noochert

nachher

Pfampf

dicker Brei

Rumbes

Bauch

Schleiß

Holzspäne

Schnupftiechel

Taschentuch

Schwammebrie

Soße mit Pilzen

Nischel

Kopf

Sprengstitz

Gießkanne

spuken

schimpfen

Trumm

derbes Stück

tutchen

eintauchen

wichteln

zaudern