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Ab 1209 setzten die Staufer (Friedrich Barbarossa), das herrschende deutsche Königsgeschlecht als Reichsministeriale (Oberste Verwaltungsbeamte) Vögte ein. Das Stammhaus war in Weida. Um 1214 siedelte der Vogt von Weida zur Christianisierung der slawischen Bevölkerung in Plauen den Deutschen Ritterorden an, übergab diesem 1224 die Johanniskirche, große Güter und beträchtlichen Grundbesitz. Dabei setzte Heinrich der Mittlere von Weida seinen zweiten Sohn Heinrich I. den Älteren als ersten Vogt in Plauen ein (Alle Vögte, auch deren Nachkommen die Fürsten zu Reuß, hießen Heinrich). Die Schenkungsurkunde ist vom 29.5.1244. Die Plauener Vögte spielten auch später eine große Rolle beim Deutschen Orden. So ist Heinrich von Plauen als letzter Hochmeister des deutschen Ordens in die Geschichte eingegangen.
Da das Vogtland von wichtigen Handelsstraßen von Franken nach Sachsen und von Böhmen nach Thüringen durchzogen wird, entwickelte sich das Land ziemlich schnell. Auch in Oelsnitz war eine Vogtei (Voigtsberg) und Adorf im Süden war ein Stützpunkt gegen Böhmen.
Auf Grund seiner strategischen Lage weckte das Vogtland Begehrlichkeiten sowohl bei der böhmischen Krone als auch auf sächsischer Seite durch das Haus Wettin. So kam es:
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