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Die Natur

Die Farbe des Vogtlandes ist grün, wie seine Wälder und Wiesen. Wer das Vogtland zu Fuß erwandert, gewinnt einen Einblick in die abwechslungsreiche Landschaft, deren höher gelegene Teile weitgehend von Wald bedeckt sind. Das Vogtland ist eine Mittelgebirgslandschaft, die beiderseits der oberen Weißen Elster liegt und eine sanft nach Norden abfallende Rumpffläche darstellt. Verschiedene charakteristische Landschaftsstreifen ergeben ein abwechslungsreiches Bild des Vogtlandes.

Das zentral gelegene Gebiet um Plauen ist mit seinem Kuppenland aus Diabas eines der interessantesten Gebiete der Region. Ergänzt wird es durch die bis zu 60 m hohen Felseneinschnitte der Weißen Elster und der Trieb. Dieses Gebiet um Jocketa mit der Teufelskanzel und dem Loreleifelsen - auch Vogtländische Schweiz genannt - ist ein touristischer Anziehungspunkt.

Sehenswert ist auch das Burgsteingebiet südwestlich von Plauen um Krebes und Ruderitz, eine malerische Diabaslandschaft mit zahlreichen Felskanzeln und Felsburgen. Das nordöstliche Göltzschtal wird geprägt vom Bergener Granit und dem Theumaer Schieferbruch. Den Übergang zum Westerzgebirge bildet der Quartzitrücken bei Falkenstein.

Das Obere Vogtland zwischen Klingenthal und Bad Brambach ist geprägt von dichten, zusammenhängenden Waldgebieten und Bergwiesen und Matten von fast alpinem Charakter. Die bekanntesten Erhebungen sind der Aschberg (936 m), ein schneesicheres Wintersportgebiet um Mühlleithen und der Kapellenberg (759 m) in der Südspitze dieses Landstriches.

Zahlreiche Heilquellen in Bad Elster und Bad Brambach werden seit dem 19. Jahrhundert für Kuren genutzt. Schöne Wälder und markante Höhenzüge umkränzen beide Bäder und tragen mit ihrem milden Reizklima zum Erfolg der Kuren bei.