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Das Vogtland an einem Tag
Teil 2
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Nachdem Sie den Ausblick auf dem Aschberg genossen haben fahren Sie über die landschaftlich sehr reizvollen Straßen über Mühlleiten, Hammerbrücke, Grünbach und Bergen nach Plauen. Den restlichen Nachmittag verbringen Sie am besten entspannt in der Vogtlandmetropole. Bei einem Rundgang durch die Plauener Altstadt lernen Sie deren Sehenswürdigkeiten am besten kennen.
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14:00 Uhr
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Vom Tunnel aus führt der Weg zur Alten Elsterbrücke, die zu den ältesten steinernen Brücken Deutschlands gehört. Urkundlich wurde die Elsterbrücke 1244 als „pons lapideus" erstmals erwähnt. Die ursprünglich zur Stadtbefestigung gehörende Brücke ist seit 1984 restauriert. 1986 wurde die Nachbildung einer Postmeilensäule aufgestellt, die unter anderem auf die Bedeutung der Brücke als alten Handelsweg hinweist.
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14:30 Uhr
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Noch vom Rauschen des Wassers der Elster begleitet, geht es dann in Richtung Zentrum, wo schon von weitem die Umrisse der Johanniskirche erkennbar sind. Die Kirche St. Johannis wurde 1122 geweiht und zählt zu den ältesten architektonischen Kostbarkeiten Plauens. Die ursprüngliche romanische Basilika wurde vermutlich 1230 zur dreischiffigen Basilika mit Querhaus erweitert. Ein weiterer Umbau, zur spätgotischen Hallenkirche mit eindrucksvollem Sterngewölbe, erfolgte um 1548. Im Jahre 1644 erhielt sie die barocken Turmhauben, die weithin sichtbar die Silhouette der Stadt prägen.
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Nächstes Ziel ist der Altmarkt, auf dem oft reges Treiben herrscht. Wochenmarkt, Bauernmarkt, historischer Markt oder andere gestaltete Märkte prägen das Bild. Blickfang ist das als Schmuckstück Plauens bezeichnete Alte Rathaus. Dieses wurde 1382 erstmals urkundlich erwähnt. Der Renaissancegiebel stammt aus dem Jahre 1548 und ist das Wahrzeichen Plauens. Die Kunstuhr wurde vom Hofer Uhrmachermeister Puhkaw geschaffen. Zwischen den Löwen, die die Viertelstunde anschlagen, zeigt eine Kugel die Mondphasen. Beim Stundenschlag bewegt der linke Mann seinen Stab, der rechte seinen Bart. Den Abschluss bildet die Sonnenuhr aus dem Jahre 1784.
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15:00 Uhr
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Der Weg führt jetzt am Neuen Rathaus vorbei zur Lutherkirche. Diese in den Jahren 1693-1722 erbaute Kirche gehört zu den ältesten, barocken Zentralkirchen im Freistaat Sachsen. Ihren Namen erhielt sie 1883, dem Lutherjahr. Doppelgeschossige Emporen, ein Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert und der gotische Chorraum zieren das Innere der Kirche.
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An der Lutherkirche vorbei, ca. 5 Minuten auf der Dobenaustraße entlang, kommt man zum Syratalviadukt, der Friedensbrücke. 1903-1905 erbaut, überspannt sie das Syratal in einem Bogen von 90 m Spannweite, bei einer Höhe von 18 m und einer Breite von 17m. Sie galt bis 1945 als größte Steinbogenbrücke der Welt.
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Der Nonnenturm ist ein letzter Rest der Stadtbefestigung aus der Zeit um 1200. Ein paar Schritte weiter befindet sich das Vogtland Theater. 1897-1898 im neoklassizistischen Stil erbaut, ist das Theater kulturelles Zentrum der Stadt und des vogtländischen Raumes. Das breitgefächerte Programm bietet für jeden etwas. Es reicht von Oper, Konzert und Ballett bis hin zu Operette, Musical und Schauspiel.
Und was liegt jetzt, mitten im Zentrum, näher als einen Bummel durch die Fußgängerzone zu unternehmen? Zahlreiche, in den vergangenen Jahren modernisierte oder neu entstandene Geschäfte, Hotels, Restaurants und Cafes laden zu einem Besuch ein.
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